Die Dimension Zeit.

Schon in den 70er Jahren hat der Axel Springer Verlag die Studie „Die Dimension Zeit in der Mediaplanung“ veröffentlicht. Dabei ging es um die Identifizierung des Zeitkorridors, in dem Printmedien unterschiedlicher Titelgruppen ihre jeweilige Reichweite in der Leserschaft aufbauten. Beispielsweise generiert der Stern als wöchentliches Nachrichtenmagazin seine in der MA (MediaAnalyse) ausgewiesene Reichweite deutlich schneller als ein Monatstitel wie z.B. Mein schöner Garten, der seine Leistung über bis zu 12 Wochen einsammelt. Es wird also noch immer Leistung generiert, obwohl schon Nachfolgeausgaben im Markt – und Kampagnen möglicherweise bereits abgeschlossen sind.

2015 hat die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse die Grundidee des Forschungsansatzes in der MA durch den neu entwickelten MediaScan aufgerollt und fest in der MA verankert. Für die Planung stehen neben den o.g. verzögerten Laufzeitkontakten seitdem auch die Merhfachkontakte zur Verfügung, die entstehen, wenn Zeitungen und Zeitschriften mehrfach zur Hand genommen werden. Um die Ergebnisse zu berücksichtigen, ist die Printplanung auf Basis des sog. Werbemittelkontakts erforderlich. Dieser ist beim PLAN Standard in der Printplanung.

In der strategischen Planung sind die Erkenntnisse zudem spannend, wenn eine Intermedia-Diskussion geführt wird und Printreichweiten mit den Reichweiten anderer Mediengattungen verglichen werden und dies oberflächlich ohne die Betrachtung der Zeitkomponente erfolgt.

Weiterführende Informationen zum MediaScan bietet die AGMA.

Bildnachweis: Axel Springer SE, Berlin
2016-08-02T15:30:21+00:00 25.06.2016|