Nachhaltigkeit
Nachweise
statt
Siegel
Wer Werbeträger nach ökologischen und gesellschaftlichen Kriterien bewertet, muss dieselben Kriterien an sich selbst anlegen. Diese Seite zeigt, wo wir stehen — auch da, wo wir noch nichts vorzuweisen haben.
Wir berichten nach dem Voluntary Standard der EU-Kommission, dem Nachfolger des VSME. Der PLAN liegt unter den Schwellenwerten, ab denen eine Berichtspflicht greift. Wir berichten trotzdem — weil vergleichbare Zahlen mehr wert sind als ein Siegel, und weil berichtspflichtige Kunden genau diese Angaben von ihren Dienstleistern brauchen. Den ersten vollständigen Bericht veröffentlichen wir 2027 an dieser Stelle.
Was wir tun
Energie und Büro: Seit Oktober 2024 beziehen wir Ökostrom und Ökogas von der Naturstrom AG. In unserem Büro in München-Neuhausen stehen weniger Schreibtische als Kolleg:innen — der überwiegende Teil des Teams arbeitet remote. Das spart Fläche, Betriebskosten und Arbeitswege. Wer ins Büro kommt, kommt überwiegend mit U-Bahn oder Rad.
Material und Geräte: Wir arbeiten nahezu papierlos. Laptops nutzen wir seit 2024 fünf statt zwei Jahre, Mobiltelefone bis keine Updates mehr kommen, Ersatzgeräte kaufen wir refurbished. Ausgemusterte Technik wird nach Datenlöschung weitergegeben oder gespendet, nicht verschrottet. Ein Teil der Einrichtung ist Second Hand. Verbrauchsmaterial kaufen wir in der Nachbarschaft.
Abfall: Unser Abfallaufkommen entspricht etwa dem eines Drei-Personen-Haushalts. Getrennt wird nach Wertstoff, Restmüll, Papier, Glas und Bio. Mittagessen holen wir in Mehrwegbehältern.
Arbeitssicherheit: Seit der Gründung 2016 gab es beim PLAN einen einzigen Arbeitsunfall.
Grundlagen: Zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 haben wir eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS durchgeführt, begleitet von agenda.N. Drei Themen sind daraus als wesentlich hervorgegangen: Klimawandel, Unternehmenskultur und Arbeitskräfte. Daran arbeiten wir.
Mitgliedschaften: Der PLAN ist seit Dezember 2024 Mitglied im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und seit April 2025 im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft. Unser Gründer Christian Kaeßmann ist seit März 2025 persönlich Mitglied der Initiative 18 – Free, safe and sustainable media.
Woran wir noch arbeiten
Unseren Wasserverbrauch können wir nicht beziffern. In unserem Gebäude sind keine Wasseruhren installiert, abgerechnet wird nach Quadratmetern.
Für die Zeit vor unserem Umzug im Oktober 2024 liegen uns keine Verbrauchsdaten vor. Unser Strom kam damals zu null Prozent aus erneuerbaren Quellen.
Emissionen kompensieren wir nicht.
Die CO₂-Ausweisung in Mediaplänen haben wir 2026 wieder eingestellt. Die Nachfrage war zu gering, die Lizenzkosten der Tools standen dazu in keinem Verhältnis. Braucht ein Kunde eine belastbare Bilanzierung, richten wir sie für sein Mandat ein.
Und in der Kundenarbeit
Werbegeld entscheidet mit über die Medienvielfalt in unserer Demokratie. Und Kampagnen verbrauchen Energie. Wir planen daher nicht nur nach Reichweite, Effizienz und Wirkung, sondern auch nach Umfeld und Emissionen, wenn möglich.
Wo Werbegeld fehlt, verschwinden Angebote. Was das für einen einzelnen Mediaplan bedeutet, besprechen wir mit unseren Kunden.
„Ich kaufe hier alles ein. Also entscheide ich das meiste davon.“
Marion Brandl, Administration | People
Ihr wollt es genauer wissen?
Lasst uns anfangen!
Christian Kaeßmann
Gründer & Geschäftsführer